Einführung


Der erste Teil von „Bad Company“ erschien 2008 exklusiv für Playstation 3 und Xbox 360. Der Ego-Shooter überzeugte mit zwei grundlegenden Ideen: dem schrägen Humor der vier Helden und einer zerstörbaren Umgebung. Egal, ob Bäume, Wachtürme, Barrikaden oder Hütten – nichts war vor den Konsolensoldaten sicher. Und genau diese Technik ist es auch, die „Battlefield – Bad Company 2“ den richtigen Pfiff gibt.

Bad Company 2 wird mit acht Karten, 15 Fahrzeugen und 46 Waffen ausgeliefert. Dazu kommen im Bereich der Waffen noch einmal 15 sogenannter Gadgets sowie 13 Charakterspezialisierungen. Abseits dieser blanken Zahlen haben die Spielentwickler aus Schweden die mit Bad Company 1 eingeführte zerstörbare Umgebung weiter verfeinert. Gebäude stürzen nun vollständig zusammen, anstatt ein letztes Gittergerüst zu hinterlassen. Überarbeitet wurden auch die Zerstörungseffekte. Gebäude und Gebäudeteile brechen nun realistischer weg als noch im ersten Teil. DICE spricht in diesem Zusammenhang von Zerstörung 2.0. Überarbeitet wurde jedoch nicht nur die Spielphysik, sondern auch das Spielkonzept. So wird ein stärkerer Fokus auf den Singleplayer gelegt, dessen Mission umfangreich ausgebaut werden. Unter anderem werden mehr Rail-Sequenzen enthalten sein [2]. Überarbeitet wird auch der Multiplayer, wo gleich zu Beginn mehrere Spielmodi zur verfügung stehen sollen. Bad Company 1 wurde nur mit dem Modus Gold Rush ausgeliefert, der  Conquest Modus wurde später in Form eines Mappack nachgereicht.

In der Einzelspielerkampagne spielt erneut die B-Kompanie die Hauptrolle. Die einstige Reservetruppe hat sich inzwischen zu einer seriösen Spezialeinheit im Dienste der amerikanischen Regierung gemausert. Daher werden die Soldaten Marlowe, Sweetwater, Haggard und Redford mit einer wichtigen Mission betraut. Im fiktiven Konflikt zwischen Russland und den USA sollen sie eine mysteriöse Gerätschaft – die „Aurora“ – auf Seiten der Russen ausfindig machen und vernichten.

Von ihrer Feuerkraft haben die Vier nichts eingebüßt. Ganz im Gegenteil: Wo die B-Kompanie aufschlägt, bleibt kein Stein mehr auf dem anderen. Mit Waffen wie dem Granatwerfer oder der Bazooka legen Sie alles in Schutt und Asche. Kein Scharfschütze ist vor den Schießprügeln sicher. Kaum eine Deckung hält ewig. Die zerstörbare Umgebung verleiht „Bad Company 2“ eine ungeheure Dynamik.

Dabei hält sich Entwickler Dice spielerisch geradezu stoisch an die üblichen Genre-Standards. Die B-Kompanie reist um den halben Globus – beispielsweise nach Bolivien und nach Alaska. Entsprechend abwechslungsreich fallen die Szenarien aus. Leider ähneln die Level selbst langen Schläuchen: Sie hetzen nur von einem Wegpunkt zum nächsten. Ihre drei Kameraden agieren eigenständig, geben Ihnen ordentlich Feuerschutz. Gelegentliche Fahrsequenzen wie etwa hinter dem Bordgeschütz eines Apache-Hubschraubers oder dem MG eines Jeeps lockern den Spielverlauf auf. Wirklich innovativ ist der Solomodus des Titels aber nicht. So vergehen die knapp acht Stunden flott, ohne dabei einen bleibenden Eindruck zu hinterlassen.

Doch der Fokus liegt im Multiplayer auf dem Rush-Modus: Ein Team übernimmt die Rolle des Angreifers, das andere agiert als Verteidiger. Die offensive Truppe muss Funkgeräte, sogenannte M-Coms, sprengen. Die Verteidiger wollen dies verhindern. Pro Karte gilt es, bis zu vier mal zwei dieser Automaten zu schützen beziehungsweise zu sprengen. Der Spielablauf ist schnell. Für langes Taktieren bleibt keine Zeit. Die vier Soldatenklassen Pionier, Sturmsoldat, Sanitäter und Aufklärer verfügen über eigene modifizierbare Waffenarsenale und Fähigkeiten. Nahkämpfer verpassen dem Sturmsoldaten etwa eine Schrotflinte und dazu passende C4-Sprengladungen. Sanitäter hingegen versorgen ihre Kollegen mit Verbandspäckchen und beleben sie mit dem Defibrillator wieder.
 
Hinzu kommt der geschickte Einsatz von Fahrzeugen und technischen Spielereien. Die Verteidiger greifen nur auf leichte Vehikel zurück, während die Angreifer mit Sherman-Panzern und Apache-Hubschraubern attackieren. Mit Späh-Fliegern, den UAV-Drohnen, spionieren Sie das feindliche Lager aus, markieren Scharfschützen für ihre Kameraden oder verschießen Luft-Boden-Raketen.


Minimale Voraussetzungen

    * Prozessor: Core 2 Duo @ 2.0GHz
    * Arbeitsspeicher: 2 GB
    * Grafikkarte: GeForce 7800 GT / ATI X1900 (min 256 MB)
    * Betriebssystem: Windows XP
    * Speicherplatz: 15GB für "Digitale Version", 10 GB für "Disc Version"
    * (Speicherplatz BF1943: : 10GB für "Digitale Version", 4 GB für "Disc Version"winken

Empfohlene Voraussetzungen

    * Prozessor: Quadcore
    * Arbeitsspeicher: 2 GB
    * Grafikkarte: GeForce GTX 260 (min 512 MB)
    * Betriebssystem: Windows Vista oder Windows 7
    * Speicherplatz: 15GB für "Digitale Version", 10 GB für "Disc Version"
    * (Speicherplatz BF1943: : 10GB für "Digitale Version", 4 GB für "Disc Version"winken

 

Dienstag, 07. Februar 2012

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