Der sieht so aus, dass der russische Nationalist Zakhaev einen Bürgerkrieg im Mittleren Osten anzettelt, der die USA zum Eingreifen zwingt. Die entsandten Marines geraten jedoch in einen Hinterhalt, der, so soll es aussehen, vom Kremel iniziiert wurde. So sollen Russland und die USA gegeneinander ausgespielt werden, damit Zakheav an die Macht gelangen kann. Der Plan misslingt aber, da um haaresbreite die Wahrheit ans Licht kommt und die Supermächte nun aus dem Jäger den gejagten machen.
Im folgenden kämpft man auf alliierter Seite im Wechsel mit den Amerikanern und den Briten. Während die amerikanischen Rambos wie immer draufholzen, wird das britische Sezialkommando SAS mehr auf heimliches und lautloses Vorgehen achten.
Für den Umfang sorgen unter anderem die mehr als 70 Waffen, die es im Spiel geben wird. Darunter, neben den üblichen MGs und Gewehren, auch Raketen- und Granatwerfer. Ein weiteres neues Feature ist die zerstörbare Umgebung, die das Auslöschen von Gegnern hinter Zäunen oder durch Decken hindurch zur leichten Übung macht. Diese Idee erinnert stark an Counterstrike, was geteilte Meinungen nach sich ziehen dürfte. Erleichterung kommt hingegen auf, wenn man hört, dass das selbe Entwicklerteam, das auch die Multiplayer-Parts von vCoD und CoD² entwickelt hat, an der Programmierung des neuen Teils sitzt. Laut Infinity Ward wird der Mehrspieler-Modus kein einfaches Beiwerk, die Multiplayer-Crew war schon seit dem ersten Tag in die Entwichlung miteinbezogen. Man darf also auf den bisher umfangreichsten, bugfreisten und am besten durchdachtesten MP-Part hoffen, der sogar gleich zu Beginn PunkBuster untertützen wird.
Viele MöglichkeitenÄhnlich wie bei den Vorgänger-Spielen gibt es auch beim neuen Call of Duty Missionen, in denen man ein Gebiet vor einer feindlichen Übermacht verteidigen muss. Die Gebiete sollen deutlich größer sein, als Kenner der Reihe das bisher gewohnt sind. Daraus ergeben sich einige taktische Möglichkeiten, um sich Gegner vom Hals zu halten. Man kann etwa zu Beginn der Offensive relativ weit nach vorne setzen, Gegner in Scharen dezimieren und sich dann zurückfallen lassen. Oder sich als Scharfschütze positionieren. Oder Geschützstellungen einnehmen. Schleichen und SchießenUm die Ereignisse auf dem Kriegs-Schauplatz aufzulockern, unterbrechen gelegentliche Heimlichtuereien das sonst eher actiongeprägte Gameplay. Bei Spionage-Aufträgen ist der Spieler lediglich mit einem kleinen Team unterwegs und sollte sich leise verhalten. Statt durchgehend das volle Tempo anzuschlagen, soll Call of Duty 4 eher einer Achterbahnfahrt gleichen. Um die Handlung durchgehend spannend zu halten und erinnerungswürdige Figuren darin zu integrieren, arbeitet Infinity Ward mit namhaften Autoren zusammen - nennt aber keine konkreten Namen.
KlassenunterschiedeKein moderner Egoshooter ohne Mehrspielermodus: Call of Duty 4 geht eigene Wege und will die Community mit guten Ideen überzeugen. Zum Beispiel mit einem in dieser Reihe neuen Klassensystem. Spec-Ops, Maschinengewehrschütze, Infanterist und Sprengexperte unterscheiden sich in Bewaffnung und Ausrüstung. Auf Abruf kommen außerdem je drei besondere Fähigkeiten - die so genannten "Perks" - zum Einsatz. "Totenstille" beispielsweise lässt den Spieler ohne Geräusch schleichen, während der GPS-Blocker den eigenen Soldaten fürs feindliche Radar unsichtbar macht. Wer mit den vorgegebenen Klassen nicht zufrieden ist, bastelt sich selbst was zusammen. Im Unterschied zu Teil drei sollen allerdings keine Fahrzeuge zum Einsatz kommen. Zu Lande & in der LuftFahrzeuge sind ein tragender Bestandteil des Gameplay. Eine Mission versetzt einen in den Stahlbauch eines US-Panzers vom Typ "M1A1 Abrams", außerdem geht man mehrere Male in die Luft: beispielsweise als Passagier an Bord eines Hubschraubers "UH-60 Black Hawk", oder an den mächtigen Geschützen eines Erdkampf-Flugzeugs vom "AC-130U Spook".
Moderne Kriegsführung mit hohen Systemanforderungen für CoD 4 # Intel Pentium 4 / 2,4 GHz, AMD Athlon 64 2800+ oder ein 1,8 GHz Dual Core-Prozessor # 512 MB-RAM (XP) / 768 MB-RAM (Vista) # Grafikkarte: NVidia 6600 oder ATI Radeon 9800Pro # 8 GB Festplattenspeicher Empfohlen: # 2,4 GHz Dual Core oder besser # 1 GB-RAM (XP) / 2 GB-RAM (Vista) # Grafikkarte: Nvidia Geforce 7800, ATI Radeon X1800 oder besser (Shader-Modell-3-Unterstützung) # 8 GB Festplattenspeicher |



