Worum geht es?

Auch in Call of Duty hat der Zweite Weltkrieg nun endlich ein Ende gefunden. Nachdem Hitler und seine Schergen in die Flucht geschlagen wurden, kann jetzt ein moderneres Schlachtfeld angegangen werden. Da aber im Moment oder in naher Vergangenheit keine wirklichen globalen Konflikte ausgefochten wurden, musste kurzerhand ein fiktiver Streit vom Zaun gebrochen werden. 
Der sieht so aus, dass der russische Nationalist Zakhaev einen Bürgerkrieg im Mittleren Osten anzettelt, der die USA zum Eingreifen zwingt. Die entsandten Marines geraten jedoch in einen Hinterhalt, der, so soll es aussehen, vom Kremel iniziiert wurde. So sollen Russland und die USA gegeneinander ausgespielt werden, damit Zakheav an die Macht gelangen kann. Der Plan misslingt aber, da um haaresbreite die Wahrheit ans Licht kommt und die Supermächte nun aus dem Jäger den gejagten machen.

Im folgenden kämpft man auf alliierter Seite im Wechsel mit den Amerikanern und den Briten. Während die amerikanischen Rambos wie immer draufholzen, wird das britische Sezialkommando SAS mehr auf heimliches und lautloses Vorgehen achten.

Der Weg der beiden westlichen Mächte soll sich dann im Laufe der Story kreuzen. "Es soll in etwa so werden wie eine gesamte Staffel 24" versprechen die Entwickler. Der Singleplayer achtet dabei sehr auf dichte Atmosphäre.

Durch eine detailierte Kriegsszenerie mit brennenden Gebäuden, Feuergefechten, Kampfhubschraubern, die von den Flaks getroffen und abgeschossen werden, Autowracks und den ständigen Funksprüchen der Teamkameranden wird man förmlich in das Spiel hineingesogen.
 

Für den Umfang sorgen unter anderem die mehr als 70 Waffen, die es im Spiel geben wird. Darunter, neben den üblichen MGs und Gewehren, auch Raketen- und Granatwerfer. Ein weiteres neues Feature ist die zerstörbare Umgebung, die das Auslöschen von Gegnern hinter Zäunen oder durch Decken hindurch zur leichten Übung macht. Diese Idee erinnert stark an Counterstrike, was geteilte Meinungen nach sich ziehen dürfte.



Erleichterung kommt hingegen auf, wenn man hört, dass das selbe Entwicklerteam, das auch die Multiplayer-Parts von vCoD und CoD² entwickelt hat, an der Programmierung des neuen Teils sitzt. Laut Infinity Ward wird der Mehrspieler-Modus kein einfaches Beiwerk, die Multiplayer-Crew war schon seit dem ersten Tag in die Entwichlung miteinbezogen. Man darf also auf den bisher umfangreichsten, bugfreisten und am besten durchdachtesten MP-Part hoffen, der sogar gleich zu Beginn PunkBuster untertützen wird.
 
 

Waffen der Zukunft

Bei einem modernen Szenario kommt folgerichtig moderne Ausrüstung zum Einsatz. Nachtsichtgerät, M4-Karabiner und die Antipanzer-Rakete "FGM-Javelin" zum Beispiel. Letztere ist für fahrende Festungen besonders tückisch: Der Raketenwerfer befördert das Projektil in eine hohe Bogen-Flugbahn, sodass es auf der Oberseite des Panzers einschlägt - also dort, wo die Panzerung deutlich dünner ausgelegt ist als Front, Heck und an den Flanken.

 

Viele Möglichkeiten

Ähnlich wie bei den Vorgänger-Spielen gibt es auch beim neuen Call of Duty Missionen, in denen man ein Gebiet vor einer feindlichen Übermacht verteidigen muss. Die Gebiete sollen deutlich größer sein, als Kenner der Reihe das bisher gewohnt sind. Daraus ergeben sich einige taktische Möglichkeiten, um sich Gegner vom Hals zu halten. Man kann etwa zu Beginn der Offensive relativ weit nach vorne setzen, Gegner in Scharen dezimieren und sich dann zurückfallen lassen. Oder sich als Scharfschütze positionieren. Oder Geschützstellungen einnehmen.

Schleichen und Schießen

Um die Ereignisse auf dem Kriegs-Schauplatz aufzulockern, unterbrechen gelegentliche Heimlichtuereien das sonst eher actiongeprägte Gameplay. Bei Spionage-Aufträgen ist der Spieler lediglich mit einem kleinen Team unterwegs und sollte sich leise verhalten. Statt durchgehend das volle Tempo anzuschlagen, soll Call of Duty 4 eher einer Achterbahnfahrt gleichen. Um die Handlung durchgehend spannend zu halten und erinnerungswürdige Figuren darin zu integrieren, arbeitet Infinity Ward mit namhaften Autoren zusammen - nennt aber keine konkreten Namen.

Opulente Grafik

Wer neugierig ist, kann zum Beispiel ganz nah an einen Kameraden heran treten und auf dessen Armbanduhr die aktuelle Zeit ablesen. Auch Rauch, Explosionen und vergleichbare Spezialeffekten sollen einen deutlich plastischeren und naturgetreueren Eindruck machen als beim Vorgängerspiel. Sorgen wegen eines eventuell einbrechenden Bildwiederholrate sind laut Infinity Ward grundlos: 50 bis 60 Bilder pro Sekunde sind das Ziel der US-Entwickler, zumindest auf Xbox 360 und PS3.  Damit liefe Call of Duty 4 genauso flüssig wie die bisherigen Teile der Serie.

 

Klassenunterschiede

Kein moderner Egoshooter ohne Mehrspielermodus: Call of Duty 4 geht eigene Wege und will die Community mit guten Ideen überzeugen. Zum Beispiel mit einem in dieser Reihe neuen Klassensystem. Spec-Ops, Maschinengewehrschütze, Infanterist und Sprengexperte unterscheiden sich in Bewaffnung und Ausrüstung. Auf Abruf kommen außerdem je drei besondere Fähigkeiten - die so genannten "Perks" - zum Einsatz. "Totenstille" beispielsweise lässt den Spieler ohne Geräusch schleichen, während der GPS-Blocker den eigenen Soldaten fürs feindliche Radar unsichtbar macht. Wer mit den vorgegebenen Klassen nicht zufrieden ist, bastelt sich selbst was zusammen. Im Unterschied zu Teil drei sollen allerdings keine Fahrzeuge zum Einsatz kommen.

Zu Lande & in der Luft

Fahrzeuge sind ein tragender Bestandteil des Gameplay. Eine Mission versetzt einen in den Stahlbauch eines US-Panzers vom Typ "M1A1 Abrams", außerdem geht man mehrere Male in die Luft: beispielsweise als Passagier an Bord eines Hubschraubers "UH-60 Black Hawk", oder an den mächtigen Geschützen eines Erdkampf-Flugzeugs vom "AC-130U Spook".


Moderne Kriegsführung mit hohen Systemanforderungen für CoD 4
   
Minimum:
# Intel Pentium 4 / 2,4 GHz, AMD Athlon 64 2800+ oder ein 1,8 GHz Dual Core-Prozessor
# 512 MB-RAM (XP) / 768 MB-RAM (Vista)
# Grafikkarte: NVidia 6600 oder ATI Radeon 9800Pro
# 8 GB Festplattenspeicher

Empfohlen:
# 2,4 GHz Dual Core  oder besser
# 1 GB-RAM (XP) / 2 GB-RAM (Vista)
# Grafikkarte: Nvidia Geforce 7800, ATI Radeon X1800 oder besser (Shader-Modell-3-Unterstützung)
# 8 GB Festplattenspeicher
 

Dienstag, 07. Februar 2012

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