Modern Warfare 2 setzt die Geschichte des vierten Teils der Call of Duty-Reihe konsequent fort: Der neue Superschurke heißt Makarov und ist ein ehemaliger Handlanger des vorigen Oberbösewichts Zakhaev. Dieser segnete bekanntlich am Ende von Modern Warfare das Zeitliche. Makarov findet das überhaupt nicht gut und sinnt nun auf Rache. Natürlich verfolgt er aber auch seine eigenen Ziele, welche die Welt wohl erneut in höchste Gefahr bringen werden. Ihr spielt - unter anderem - Sergeant Gary "Roach" Sanderson, ein Mitglied der SAS und zugleich der neugegründeten Taskforce 141, einem Sondereinsatzkommando. Dieses wird geleitet von John "Soap" McTavish, einem der Protagonisten des Vorgängers (Modern Warfare, nicht World at War, versteht sich). In der Rolle von "Roach" werdet ihr wohl des Öfteren von McTavish begleitet werden.
Neben Sgt. Sanderson werdet , wie von der Serie gewohnt, auch noch andere Charaktere steuern. Denn schließlich gibt es auch mehrere Orte im Spiel, welche es von Terroristen zu befreien gilt. Neben dem verschneiten Russland, das auf der E3 zu sehen war, werdet ihr euch auch noch nach Rio de Janeiro und Afghanistan begeben. Außerdem gibt es mindestens einen Einsatz unter Wasser.

Modernes Gameplay
Am Grundprinzip von Call of Duty ändert sich auch in Modern Warfare 2 nichts. Nach wie vor geht es darum, jede Menge Gegner abzuschießen und das Levelende lebend zu erreichen. Es gilt dann auch noch Ziele in die Luft zu jagen oder Verbündete zu retten, aber sind wir mal ehrlich: Es ist eben ein linearer Shooter. Große Innovationen brauchen wir nicht. Wobei "linear" auf Modern Warfare 2 nicht mehr ganz so stark zutreffen wird, wie auf die Vorgänger. So soll der neue Teil deutlich größere und weitläufigere Levels bieten, sodass ihr mehr Möglichkeiten haben werdet, diese zu durchqueren. Das heißt aber nicht, dass Call of Duty MW2 sich zu einem Open-World-Spiel a lá GTA oder Far Cry 2 entwickelt. Im Grunde bleibt es ein lineares Spiel, nur wird es wohl nicht mehr so schlauchartig wirken, wie die bisherigen Teile.
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Eine weitere Neuerung ist der Herzschlagsensor.Hier trägt ein Soldat ein Sturmgewehr, an dem dieses schicke, kleine Gerät befestigt ist. Mit dessen Hilfe erfahrt ihr schon im Voraus, wo sich Gegner aufhalten. Das ist ziemlich praktisch, besonders im direkten Gefecht. So wisst ihr immer genau, aus welcher Richtung ihr beschossen werdet. Allerdings vereinfacht der Sensor somit natülich auch das Spiel. Wollen wir also hoffen, dass man das Gerät mit der Wahl eines höheren Schwierigkeitsgrades auch deaktivieren kann.
Neben dem Herzschlagsensor gibt es außerdem einen Schild, der euch vor gegnerischem Beschuss schützt. Zumindest bei Waffen kleineren Kalibers sollte dieser helfen. Der Wucht eines Raketenwerfers, sollte es einen solchen im Spiel geben, würdet ihr damit natürlich nicht widerstehen können.
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Und noch was Neues: Im Spiel wird es nun neben Soldaten und Terroristen auch einfache Zivilisten geben. Diese sollen in ruhigen Momenten ihren Tagesabläufen nachgehen. Jedoch wird es davon in Modern Warfare 2 vermutlich nicht viele geben, schließlich handelt es sich hierbei um einen adrenalingeladenen Action-Titel. Während der Schießereien liegt die spielerische Herausforderung darin, keine Zivilisten zu töten. Das sollte die Ballereien wohl nochmal um einiges spannender gestalten, als sie es in den Vorgängern waren. Außerdem dürften die herumlaufenden und schreienden Menschen die Atmosphäre nochmal um einiges intensiver gestalten.
Moderne Präsentation
Und da wären wir auch schon beim nächsten Stichwort: Der Atmosphäre, dem absoluten Highlight eines jeden Call of Duty-Teils. Schon seit dem ersten Spiel steht die Serie für atemberaubende Script-Sequenzen, die einem das Gefühl geben, man befände sich tatsächlich im Krieg. Call of Duty 4 war in diesem Punkt der bisherige Höhepunkt der Reihe, auch wenn World at War atmosphärisch auch nicht zu verachten ist. Aber wer erinnert sich nicht heute noch an die erste Mission, als man versuchte von einem sinkenden Schiff zu flüchten, als das Wasser durch die Fenster stieß und der Kahn sich in neigte? Oder an den Moment, als die Atombombe über einer arabischen Stadt abgeworfen wurde und man selbst mit dem Hubschrauber in die Tiefe stürzte? Solche Spielszenen bleiben einem Gamer immer in Erinnerung und schon der Gedanke an diese ruft Gänsehaut hervor.
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Mit Modern Warfare 2 geht Infinity Ward noch einen Schritt
weiter und eine noch dichtere Atmosphäre erzeugen,
was fast schon unmöglich scheint. Doch bereits die Trailer
vermitteln einen guten Eindruck davon, was wir vom Spiel
noch so alles erwarten können. Wenn man in der
Ego-Perspektive einen steilen, komplett mit Eis bedeckten
Berghang mit der Hilfe von Eispickeln hochkraxelt und
John "Soap" McTavish über einem fast den Halt verliert oder
wenn man eine drei Meter breite Schlucht per Sprung
überwinden will, das Ziel jedoch knapp verfehlt, man sich
gerade noch so mit den zwei Eispickeln festhalten kann,
einer von den beiden aus dem Eis bricht und in die Tiefe
fällt, man sich mit aller Kraft an dem übrig gebliebenen
festhält und in letzter Sekunde von McTavish hochgezogen
und gerettet wird, dann ist das einfach nur spektakulär. |
Auch grafisch dürfte Modern Warfare 2 wieder ganz oben mitspielen. Zwar kommt hier die gleiche Engine wie in Call of Duty 4 zum Einsatz, jedoch haben die Entwickler einige Detailverbesserungen eingebaut, die sich in jedem Fall sehen lassen können. So wurden unter anderem die Partikeleffekte deutlich verschönert. Der Schneesturm in Russland sieht somit einfach nur fantastisch aus. Auch wirken die Animationen nochmal um einiges realistischer als im Vorgänger. Zudem werden die Charaktere deutlich detaillierter ausfallen. So soll jede Figur ihr eigenes, individuelles Aussehen haben. Dazu gesellen sich noch unzählige Objekte, die in den Levels herumliegen bzw. -stehen und diese noch "lebendiger" machen sollen. Die Waffenmodelle sind komplett überarbeitet und es sollen nun auch Schmutz und Fingerabdrücke auf den Zielferngläsern zu sehen sein. Dennoch kann man nicht von einer kompletten Überarbeitung der Optik sprechen, was den Vorteil hat, dass die Hardware-Anforderungen auf dem PC nicht viel höher sind als bei Call of Duty 4. Auf diese Weise dürften auch Zocker mit betagteren Rechnern in den Genuß des Titels kommen. Das kommt auch der Aussage von Activisions Brand Manager Simon Wells entgegen, Modern Warfare 2 werde das bestverkaufteste Spiel aller Zeiten, entgegen. Ob es hilft, wird sich noch zeigen müssen.
Moderner Multiplayer
Die Call of Duty-Spiele haben, wie viele andere Ego-Shooter auch, bekanntlich immer einen eher kurz geratenen Singleplayer-Modus. Oft ist nach fünf bis sechs Spielstunden schon Schluss und der Abspann flimmert über den Bildschirm. Als Ausgleich dafür konnte die Reihe aber auch schon immer einen fantastischen Multiplayer-Modus bieten. Vor allem Call of Duty 4 punktete durch diesen sehr stark und übertrumpfte sogar den ein oder anderen reinrassigen Mehrspieler-Shooter. Die Anzahl an Karten war mehr als ausreichend, das Design dieser sehr gelungen, die Anzahl an Spielmodi aller erste Sahne, der Netcode funktionierte wunderbar und das Level-System motivierte ungemein.
Bisher ist zum Online-Modus von Modern Warfare 2 noch nicht viel bekannt. Wir gehen jedoch davon aus, dass er ähnlich aufgebaut sein wird, wie in Teil 4 und 5. Lediglich der sogenannte "Special-Ops-Modus" wurde angekündigt. Dieser ersetzt den Koop-Modus von "World at War", in welchem man sich mit bis zu vier Mitspielern durch die Singleplayer-Kampagnen ballern konnte. Im neuen Serienteil kann man nur noch zu zweit spielen und man wird nicht durch die Levels der Kampagne streifen, sondern es wird eigens erstellte Szenarien für diesen Modus geben, die mit der Story des Singleplayer-Teils nichts zu tun haben. Hier geht es darum, die gestellten Ziele so schnell wie möglich zu erreichen, die Ergebnisse werden online abgespreichert und in eine Rangliste eingetragen. Auf Xbox 360 und Playstation 3 wird das ganze sowohl online, als auch im Splitscreen mit einem Kumpel möglich sein. PC-Spielern wird letzteres höchstwahrscheinlich verwehrt bleiben, hier bleibt dann wohl nur der Weg über das Internet oder die LAN-Verbindung.
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Single Player Maps |
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-The Hornet's Nest
-Cliffhanger
-Takedown
-Wolverines!
-Exodus
-The Only Easy Day... Was Yesterday
-The Gulag
-Contingency
-Of Their Own Accord
-Second Sun
-Whiskey Hotel
-Loose Ends
-The Enemy of My Enemy
-Just Like Old Times
-Endgame
-S.S.D.D
-Team Player |
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