Die Grundidee des Mehrspielerparts ist das Baukastensystem. Anders als bei den Vorgängern zählen hier Vielfalt und Auswahl im Sinne einer hohen Motivation durch freischaltbare Goodies. Die 3 Grundbausteine sind die Perks, Klassen und Waffen.

Es gibt 5 standardmässig ausgerüstete Klassen, die dem Spieler anfangs zur Auswahl stehen -
Assault, Demolitions, Heavy Gunner, Sniper und Spec Ops.
Sie alle sind mit einer Auswahl an Waffen und fest eingestellten Perks ausgestattet.Siehe Klassen und Waffen


Ein Blick auf alle Spielmodi kommt natürlich auch bei diesem Ego-Shooter wieder einem Treffen der üblichen Verdächtigen gleich.


Spielmodi
? Team Deathmatch und Free for All: Geballer zwischen zwei Mannschaften oder jeder gegen jeden.
? Domination: Die Teams müssen strategische Punkte halten, um zu gewinnen.
? Hauptquartier: Wie Domination, allerdings mit einem variablen Kontrollpunkt. Das Team in der Defensive bekommt keine Wiedereinstiege, bis alle Mitglieder ausgeschaltet sind.
? Suchen und Zerstören: Entspricht in etwa Counterstrike. Das angreifende Team muss eine Bombe an einer neutralen Stelle der Karte legen, das andere muss das verhindern.
? Sabotage: Beide Mannschaften kämpfen um einen Sprengsatz in der Mitte des Schlachtfeldes, um ihn in der Basis des Gegners zu zünden - eine Art American Football mit Knarren.

 

Varianten für die Spielmodi

? Klassisch die Basisvariante. Spieler verdienen sich Erfahrungspunkte, Waffen und Perks.
? Hardcore: keine Bildschirmanzeige, Waffen verursachen mehr Schaden - realistisch und tödlich.
? Old School: Waffen liegen im Level herum, Spieler springen höher und haben mehr Gesundheit.

 

Upgrades

? Erfahrungspunkte: Mit Spielerfolgen schalten Sie Waffen und besondere Fähigkeiten ("Perks") frei.
? Waffen: Call of Duty 4 bietet mehrere Dutzend Waffen. Besonders viele oder spezielle Abschüsse mit einer Flinte bescheren Ihnen neue Visiereinrichtungen, Griffstücke, Schalldämpfer und weitere Bauteile.
? Sprengmittel: Fleißige Spieler erarbeiten sich unterschiedliche Handgranatentypen, Tretminen, Granatwerfer, Panzerfäuste oder entsprechendes Entschärfungsgerät.
? Spezialfähigkeiten: Laden Sie schneller nach, schießen Sie durch Wände, bleiben Sie für das Feindradar unsichtbar, verursachen Sie mehr Schaden und erlangen Sie viele weitere Vorteile.


Extras


? Kill Cam: Nach jedem virtuellen Tod sehen Sie die letzten Sekunden des Gefechts aus Sicht des Spielers, der Sie erledigt hat. So wissen Sie immer, von wo die Kugel kam. Camper leben also gefährlich.
? Siegesserien: Mit drei Abschüssen in Folge verdienen Sie sich einen Radar-Scan, der alle Feinde der Karte aufdeckt. Nach fünf fordern Sie einen Luftschlag an, nach sieben einen Kampfhubschrauber, der rund 30 Sekunden über der Karte schwebt und Ihre Feinde auslöscht.
? Ränge: Werden Sie Offizier, vergleichen Sie ihre Errungenschaften und prahlen Sie mit ihren Fähigkeiten.

Was Call of Duty 4 die Mehrspielerkrone verleiht, ist das Beförderungssystem. Im Grunde werden Leistungen nicht in Frags gezählt, sondern in Punkten. Zehn Punkte gibt es z.B. für einen normalen Abschuss, trifft man einen Gegner der von einem Kollegen oder gar Feind „vollendet“ wird, bekommt man trotzdem noch den halben Anteil. Auch Spezialaktionen wie Mehrfachkills und tödliche Schüsse durch Wände hindurch, werden entsprechend vergütet.

Die gesammelten Punkte dienen nicht nur als Leistungsmesser der laufenden Partie, sondern werden mit einem allgemeinen Skill-Barometer verrechnet. Ist dieser Balken komplett aufgefüllt, wird man einen Rang nach oben befördert und bekommt dafür was feines geschenkt.

Zu den Belohnungen zählen neue Soldatenklassen (der Scharfschütze z.B. ist nicht von Anfang an wählbar), neue Waffen und Ausrüstung sowie andere Goodies.

Wer außer Zielsicherheit auch sehr gut im Kugelausweichen ist, bekommt hierfür ebenfalls etwas feines in den tarnfarbenen Rucksack gesteckt. Drei Frags in Serie ohne selber zu sterben, verschaffen eurem Team und euch ein Radar Update per „Ghost Recon Advanced Warfighter“-esker UAV Drone. Für fünf Kills während eines Lebens darf auf der Minimap ein Ort für einen weitläufigen Airstrike markiert werden und bei sieben ablebenlosen Kills winkt ein Helikopter, welcher auf eurer Seite ballernd übers Schlachtfeld hubschraubt. Nicht alle Upgrades, ob körperlicher oder maschineller Natur, erspielen sich zudem über die erfahrungspunktebasierte Rangleiter. Verbunden mit jeder Waffe gibt es Herausforderungen, deren Bewältigung ebenfalls Gadgets und Upgrades versprechen.

Hat man die Stufe des Private erreicht, darf man sich mit dem Create-a-Class Menüpunkt als kreativer Kopf beweisen. Zwar hat es zu diesem Zeitpunkt, wo die meisten Bauteile noch gesperrt sind, keinen wirklichen Sinn das „Ich bastle mir eine Klasse“-System einzusetzen, aber man kann sich ja schon mal damit vertraut machen. Nachdem man sich eine Primäre und eine Sekundäre Waffe ausgesucht hat, kann man durch freigespielte Upgrades so ziemliches jeden Aspekt der Schießprügel an die eigenen Wünsche anpassen. Sogar Details wie die Tarnfarbe des Scharfschützengewehrs, muss man nicht den Standardlayouts überlassen. Ist die Wahl schließlich auch auf die gewünschten Granatentypen gefallen, kommt es zu dem Punkt, wo Infinity Ward ihr Spiel so richtig interessant machen.


Es gibt drei „Perk“-Slots, welche den selbstgemachten Soldaten mit speziellen Fähigkeiten ausstatten und damit auch abseits der normalen Bewaffnung individuell machen.

 Im ersten Slot legt man die Spezialwaffe fest. Im Angebot sind unter anderem Claymore Minen, C4 und ausgefallene Sondergranaten.

Die anderen beiden Slots dürfen für passive Fähigkeiten genutzt werden, was beinahe an ein Rollenspiel, oder passender noch, an Bioshock erinnert. Ob man nun butterweich durch Wände ballern, mehr einstecken oder stärker austeilen will, all das ermöglichen die Perks in etwa so gut wie die Tonikas aus Bioshock. Wer sich in seinen ersten Modern Warfare Matches wundert, warum erschossene Feinde einem andauernd von hinten das Hirn durch die Augenhöhlen in den eigenen Mund pusten kennt einfach die Möglichkeiten der Perks noch nicht. Eines der beliebtesten Dauer-Gadgets ist die „Ausbluten“-Funktion, welche es einem ermöglicht, sich nach tödlichen Treffern noch ein paar Sekündchen vom Boden aus um seinen eigenen Mörder zu kümmern. Rabiatere Naturen lassen per Perk beim Ableben einfach automatisch den Stöpsel einer ihrer Handgranaten ziehen. Wehe allen mit der Gewohnheit, sich bei jedem Opfer noch einmal etwas Zeit zu nehmen, um hämisch ein paar Kugeln in den reglosen Körper zu donnern. Ja, als Geschundener bekommt man das in der Dead-Cam Perspektive zu sehen. Und ja, es ist eine Genugtuung, wenn einer der Fraktion Schadenfreude im wahrsten Sinne des Wortes explosionsartig bemerkt, dass der Tote sich doch noch wehren kann.

Allerdings wird man das Gefühl nicht los, dass der spielerische Skill immer noch der ausschlaggebende Punkt für Sieg oder Niederlage ist. Mit den Perks kann man sein Spiel eben effizienter gestalten, die Perks spielen allerdings nicht von alleine für einen. Nebenher gibt es diverse Kombinationen, welche nicht erlaubt sind. So ist es beispielsweise nicht möglich, sich einen Sprengstoffexperten zu basteln, welcher ausschließlich mit großem Standmörser und allerhand Granatentypen umherläuft.

Hier seht ihr das Rangsystem von Call of Duty 4. Um so höher der Rang des Spielers ist, um so mehr Einfluss kann er auf das Spielgeschehen nehmen. Beispielsweise kann man ab Rang 4 seine eigene Klasse erstellen, mit den Wunsch Waffen und den Lieblings Perks.


General
55 - Goldene Desert Eagle
54 - Herausforderung Elite 3
53 - Herausforderung Elite 2
52 - MP44 Sturmgewehr 
Lieutenant General
51 - Herausforderung Elite
50 - Herausforderung Demütigung 5
49 - Barret Scharfschützen-Gewehr
Major General
48 - Herausforderung Demütigung 4
47 - Herausforderung Demütigung 3
46 - M14 Sturmgewehr
Brigadier General
45 - Herausforderung Demütigung 2
44 - Totenstille Perk 3
43 - Desert Eagle
Colonel
42 - Herausforderung Demütigung
41 - Frag x 3 Perk 1
40 - P90 Maschinenpistole
Lieutenant Colonel
39 - Herausforderung Killer 4
38 - Overkill Perk 2
37 - G36C Sturmgewehr
Major
36 - Herausforderung Killer 3
35 - Lauschangriff Perk 3
34 - R700 Scharfschützen-Gewehr
Captain
33 - Herausforderung Killer 2
32 - Extra Munition 1
31 - M1014 Schrotflinte
1st Leutnant
30 - Herausforderung Killer
29 - Doppelschuss Perk 2
28 - AK-74U Maschinenpistole
2nd Leutnant
27 - Herausforderung Operationen 3
26 - Eisenlunge Perk 3
25 - G3 Sturmgewehr
Master Gunnery Sergeant
24 - Herausforderung Operationen 2
23 - Claymore Perk 1
22 - Scharfschützen-Gewehr Dragunov
Master-Sergeant
21 - Herausforderung Operationen
20 - Fingerfertigkeit Perk 2
19 - M60E4 Leichtes-Maschinengewehr
Gunnery Sergeant
18 - Herausforderung Trainingslager 3
17 - Martyrium Perk 2
16 - M1911 Pistole
Staff Sergeant
15 - Herausforderung Trainingslager 2
14 - Sprengkommando Perk 1
13 - Uzi Minimaschinenpistole
Sergeant
12 - Clan-Tag
11 - Drohnenstörer Perk 2
10 - M4 Karabiner-Sturmgewehr
Corporal
9 - Herausforderung Trainingslager 1
8 - Last Stand Perk 3
7 - M21 Scharfschützen Gewehr
Lanze Corporal
6 - Neue Herausforderungen
5 - Herausforderung Pistole
4 - Klasseneditor
Private
3 - M40 Scharfschützen-Gewehr
2 - Demolitions Waffenklasse
1 - Startausrüstung
   
 

 

Dienstag, 07. Februar 2012

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